Irish Wolfhound Artus

 

 

 

 

Miu lebte bereits in dem Haus in Kirchen, bevor wir dorthin zogen. Ihre Vorbesitzerin hatte sie beim Umzug einfach zurückgelassen. Anfangs war Miu sehr ängstlich und verstört. Es dauerte eine Weile, ehe sie Vertrauen zu uns fand. Wahrscheinlich halfen Hunger und der kommende Winter nach. Sie ist eine Katze, die immerzu etwas zu erzählen hat, wenn sie ins Haus reinkommt. Miu ist menschenscheu und mag auch andere Katzen nicht. Dafür ist sie sehr selbständig. Auf  "Familiennachwuchs" reagiert sie stets protestierend. Sie braucht stets etwas Zeit, sich zu gewöhnen.

Asko kam mit 9 Jahren zu uns, weil sein Frauchen einen
Schlaganfall erlitten hatte. Er führte sich bei uns prächtig ein: Er akzeptierte sofort die Katze Miu, legte sich in den für ihn bereitgestellten Korb und tat so, als würde er schon immer bei und mit uns leben. Er war gut erzogen, was uns, als Anfänger, das Zusammenleben mit einem Hund zur Freude machte. Ab und zu ging er im Dorf stromern. Einmal kann er mit einer Schweinshaxe nach Hause – wo er diese her hatte? – wir haben es nie erfahren. Seine Leidenschaft ist es, auf dem Feld nach Mäusen zu wühlen. Selten schafft er es, eine zu fangen. Ich konnte manchmal beobachten, wie eine ganze Mäusefamilie vor seiner Nase gemütlich aus dem Loch lief und das Weite suchte. Asko war so ins Buddeln vertieft, daß er nichts um sich herum wahrnahm.

 

 


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